Wohin in Klingenthal

Klingenthal - die Stadt im Musikwinkel

Blick auf Klingenthal
Blick auf Klingenthal
Aschberg

In dieser Gegend sind die Musikinstrumentenbauer zu Hause. Aber nicht von den „klingenden Tälern” wie diese Landschaft oft bezeichnet wird, stammt der Name der Stadt.

Eine Möglichkeit ist, daß das Gebiet nach dem Hammerbesitzer Nikolas Klinger benannt worden ist.

Das Klingenthaler Hammerrevier war zuerst an der Stelle, wo sich Zwota und Brunndöbra vereinigen, besiedelt. Zum Revier gehörte der „Hellhammer”, der erste Eisenhammer in diesem Gebiet. 1591 war er „in der Helle auf der Kottenheide” errichtet worden.

Klinger erwarb zusammen mit seinem Schwiegersohn den Hellhammer. Seit 1604 wurde in den damaligen Kirchenbüchern der Ort als „Klingenthal” erwähnt.

Eine andere Erklärung beruht auf der landschaftlichen Beschaffenheit dieser Gegend: Das tief eingeschnittene Tal wurde bereits 1542 als „die Helle” erwähnt. Die „Hellen” wurden volkstümlich oft auch als „Klingen” bezeichnet.

1621 kaufte der Graslitzer Bürger Jakob Vorberger das Klingenthaler Gut. Nach dem Brand im Jahre 1628, welcher Hammerwerk und Hammergut vernichtete, ließ er ein neues Herrenhaus errichten, an der Stelle des „Alten Schlosses”. In der Nachbarschaft wurden eine Holzkirche und mehrere Fachwerkhäuser gebaut. Im Jahre 1737 entstand an Stelle der alten Holzkirche die barocke Stadtkirche „Zum Friedefürst”. Nach der Dresdner Frauenkirche ist sie der größte barocke Zentralbau in Sachsen.

Bis 1704 war das Klingenthaler Gut im Besitz der Vorbergs - mal mehr, mal weniger guten Herren. 1704 wurde das Gut zwischen 2 Kindern geteilt. Nach mehreren Verkäufen und Versteigerungen und Teilungen war bis zum Jahre 1835 das Gut in den Besitz einiger Bürger übergegangen.

Das Stadtrecht bekam Klingenthal im Jahr 1919 verliehen - nach dreimaligen vergeblichen Anläufen in den Jahren 1656, 1874 und 1896. 1950 wurden die Gemeinden Brunndöbra (heute Klingenthal 2) und Sachsenberg-Georgenthal mit Steindöbra (Klingenthal 3 und 4) eingemeindet.

Mehr zur Stadtgeschichte auf www.klingenthal.de
Klingenthal im Wikipedia

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